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Delphine zu sehen ist großartig aber mit Ihnen zu schnorcheln ist unvergesslich

Mit Delphinen schnorcheln auf Sansibar - einfach unvergesslich

Warum machst du Urlaub auf Sansibar? Möchtest du nach einer Safari die Erlebnisse am Strand sacken lassen und dich etwas erholen? Dafür eignet sich Sansibar perfekt. Trotzdem empfehlen wir dir die ein oder andere Aktivität. Was die Safari in der Serengeti ist, ist das Schnorcheln mit den Delphinen und an den wunderschönen Riffen auf Sansibar. Beides ist einfach unvergesslich!

An den Stränden gibt es unzählige Anbieter. UnboxingTanzania verrät dir auf was du achten solltest. Außerdem geben wir dir einen Einblick in unsere Tour.

Über uns

Wir lieben den Strand und das Meer. Deshalb wollten wir auch unbedingt ein paar Tage in Sansibar verbringen. Was gibt es Schöneres als zur Abkühlung kurz ins Meer zu springen? Den Kopf über Wasser halten können wir, aber wir sind keine ausdauernden Schwimmer.

Schnorcheln haben wir erst ein paar Tage vor unserer Delphine Tour gelernt. Deshalb haben wir uns die Frage gestellt: Sind wir bereit für eine Tour mit dem Boot aufs offene Meer, um dort am Riff und mit den Delphinen zu tauchen? Um schon mal eine kurze Antwort zu geben: Ja! Es war überwältigend gut!

Wie findest du die beste Tour?

Wegen unserer Unerfahrenheit war es uns wichtig die Tour gut zu planen. Am Strand vor unserer Unterkunft wurde uns öfters eine Tour an ein Riff ca. 8km vor Sansibar angeboten. Verlockend waren die Preise für die Tour von 30-50 Dollar für bis zu vier Leute. Solche Angebote müssen nicht schlecht sein. Wir empfehlen dir aber immer folgende Punkte vorab zu klären.

1. Das Boot

Welches Boot wird benutzt. Wichtig dabei sind die Größe, Antrieb und der Komfort. Die Größe des Boots macht besonders bei stärkeren Wellen einen großen Unterschied. Aber auch der Antrieb ist wichtig. Bist du schnell am Riff, hast du mehr Zeit zum Schnorcheln. Beim Komfort solltet ihr auf Sonnenschutz besonders achten, also, ein Sonnendach. Außerdem empfehlen wir dir zu gucken, ob es eine Leiter gibt, um aus dem Wasser an Board zu klettern. Gerade das Einsteigen mit Flossen, bei etwas stärkerem Wellengang, kann eine Herausforderung sein.

Tipp

Für deine Wertgegenstände & Kamera sollte eine wasserdichte Box an Board zur Verfügung stehen. 

2. Die Sicherheit

Für uns das A und O. Wir gehen auf kein Boot, in dem nicht genügend Sicherheitswesten für Passagiere und Mannschaft vorhanden sind. Die Crew besteht am besten aus mindestens drei Leuten. So können im Notfall zwei Crew-Mitglieder jemanden im Wasser helfen und der Kapitän kann immer noch das Boot steuern.

3. Die Schnorchel-Ausrüstung

Wenn du eine eigene Ausrüstung mitbringst, kannst du diesen Absatz überspringen. Hier solltest du keine Kompromisse machen. Mit einer guten Schnorchel-Ausrüstung wirst du die Tour noch mehr genießen. Probiere die Ausrüstung vor dem Losfahren am Strand aus. Passt die Brille gut? Wie sitzt der Schnorchel? Welche Flossen bekommst du? Nimm Dir Zeit die Ausrüstung zu prüfen. Je besser die Ausrüstung, desto mehr wirst du die Tour genießen können.

Die günstigen Touren an unserem Strand sind durch unsere Checkliste gefallen. Die angebotene Schnorchel-Touren von Hotels sind preislich in anderen Dimensionen. Da fangen die Preise ab 100 Dollar pro Person an.

Tipp

Der teurere Preis von Touren, die vom Hotel geplant sind, heißt nicht unbedingt, dass du hinter alle Punkte der o.g. Checkliste einen Hacken setzen kannst. Auch hier lohnt es sich nachzufragen.

Schlussendlich haben wir durch Zufall einen Kontakt von Freunden erhalten. Unser Kapitän hat sein Boat am Muyuni Strand, ganz in der Nähe des Emerald Zanzibar Resort and Spar Hotel. Die meisten Boote in dieser Bucht haben die gleiche Größe und Ausstattung. Durch die Erfahrungswerte unserer Freunde haben wir uns hier in sicheren Händen gefühlt.

Tipp 

Bestehe vor dem Losfahren auf deine Schwimmweste. Für die Crew ist es kein Problem Schwimmwesten kurzfristig zu besorgen. Und dir gibt es erst einmal ein gutes Gefühl und im Notfall kann die Schwimmweste dein Leben retten.

Unser Kapitän und unsere Crew

Hajiy war unser Kapitän. Sein Leben lang ist er auf dem Meer unterwegs. Er ist noch recht jung, aber hat schon viel Erfahrung. Außerdem ist er ein exzellenter Schimmer und Taucher. Hajiy ist mit uns getaucht und hat uns auch am Riff zu den besten Spots geführt.

Dann war noch der zweite Kapitän und ein weiterer Helfer mit an Bord. Der zweite Kapitän hat immer das Ruder übernommen, wenn Hajiy uns im Wasser begleitet hat. Und Michael, der Helfer war für alles andere zuständig. Besonders geholfen haben seine Englischkenntnisse. Er war unsere Übersetzer.

Unsere Tour Spots

1. Delphine

Als erstes ging es zu den Delphinen. Die Delphine kehren nachts in die seichten Küstengebiete zurück, um sich auszuruhen. Früh morgens ziehen sie dann wieder weiter ins offene Meer. Das heißt je früher du deine Tour anfängst, desto größer ist deine Chance Delfine zu sehen.

Außerdem hat es den Vorteil, dass du die Delphine relative nahe der Küste sichtest. Du musst nicht weit rausfahren. Dazu kommt noch, dass die Küste ganz langsam abfällt. Beim Schnorcheln siehst du oft den Seeboden. Die Tiefe beträgt geschätzt zwischen 4-8 Metern.

Trotzdem wird man im Boot durch die Wellen durchgeschüttelt. Dadurch das die Delphine weiterziehen ist das Schnorcheln nicht ganz so einfach. Am Spot angekommen solltest du ohne Verzögerung ins Wasser springen damit du so viel Zeit wie möglich mit den Tieren verbringen kannst.

Tipp

Uns hilft es gut zu Frühstücken damit der Magen beschäftigt ist. Mit einem guten Frühstück kannst du vielleicht verhindern seekrank zu werden.

2. Das Riff

Rund um die Insel Mnemba gibt es mehrere Riffe. Mnemba ist geschätzt 3km von Sansibar entfernt. Mit dem Boot haben wir ca. 30 Minuten gebraucht. Auch hier ist das Wasser relativ niedrig. Dadurch eignet sich das Riff speziell für Anfänger. Hier musst du nicht tauchen. Es reicht, wenn du an der Wasseroberfläche schnorchelst.

Nicht alle Riffe sind für Touristen frei gegeben. Die Insel Mnemba ist im privaten Besitz. Auf der Insel befindet sich ein exklusives Hotel. Touristen, die nicht in diesem Hotel gebucht haben, müssen einen bestimmten Abstand zu der Insel einhalten. (Die Boots-Kapitäne wissen aber gut Bescheid.)  

3. Verpflegung

Die Zeit am Riff wird von der Crew genutzt, um eine leckere Fruchtplatte zuzubereiten. Auf dem Weg zur Sandbank kannst du dann die frischen Früchte genießen. Bei uns gab es unter anderem leckere Bananen, Ananas, Mangos und Orangen. (klick hier, wenn du mehr über Essen in Sansibar erfahren möchtest)

4. Die Sandbank

Südlich und östlich von der Insel Mnemba gibt es Sandbänke. Diese werden durch die Ebbe freigelegt. Nach dem Schnorcheln kannst du dich hier mittags erholen. Der Sand an den Sandbänken war somit der feinkörnigste Sand, den wir je gesehen haben. Dieser Spot eignet sich auch gut für Bilder. Der Kontrast von dem türkisem Wasser und dem strahlend weißen Sand ist einzigartig. Hier kommt richtig Urlaubsfeeling auf.

Tipp 

Vergesse auf keinen Fall deine Sonnencreme. Hier ist es so schön, dass du vergisst wie lange du in der Sonne bist. Tu dir den Gefallen und bring deine Sonnencreme mit auf die Tour.

5. Rückfahrt

Auf der Rückfahrt haben wir die Insel Mnemba umkreist. Mit etwas Glück siehst du um die Insel ein letztes Mal Delfine. Außerdem tummeln sich hier viele Seevögel.

Unsere Highlights

Die Delphine haben uns sehr beeindruckt. Die Delfine waren nur wenige Meter von uns entfernt, vielleicht 5 Meter. Dabei haben die Tiere eine solche Ruhe ausgestrahlt. Es war einfach ein unvergessliches Erlebnis.

Wir haben insgesamt 19 Tiere gezählt, darunter ein kleines Kalb. Die Delphine wurden von ca. 10 – 15 Booten begleitet. Unter der Wasseroberfläche hat man davon nichts mitbekommen. Hajiy, unser Kapitän sieht jeden Tag Delfine. Aber auch für ihn waren so viele Delphine an einem Spot etwas Außergewöhnliches.

Das Schnorcheln am Riff war relaxter. Hier bist du im Wohnzimmer der Fische. Die Riffbewohner verlassen ihr zu Hause nicht. Das gibt dir alle Zeit die Fische, Meerestiere und Korallen zu beobachten. Die Vielfalt, die farbenbracht und das lebendige Treiben der Riffbewohner zu beobachten war für uns überwältigend.

Nach so viel zu verarbeiteten Eindrücken wurde die Rast auf der Sandbank auch zum Highlight. Die Beine im Wasser baumeln zu lassen und unsere Beobachtungen von den Delphinen, um dem Riff auszutauschen hat Spaß gemacht.

Tipp

Wir haben einen Fußball mitgenommen. Das war ideal für unseren Aufenthalt auf der Sandbank. Das können wir dir auf jeden Fall empfehlen.

Fazit

Wir lieben Natur und Tiere. Aus diesem Grund war für uns das Schnorcheln mit den Delphinen und am Riff ein großartiges Erlebnis. Würden wir diese Tour noch einmal buchen? Jederzeit!

Wir wünschen dir eine schöne Zeit auf Sansibar. Und wir freuen uns auf deine Bilder (Bilder (taged uns #unboxingtanzania auf Instagram. und Facebook).