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Shikamoo verbindet Generationen

Shikamoo – macht dich jung oder alt!

Für uns ist es klar, wenn möglich möchten wir länger in Tanzania bleiben. Deshalb versuchen wir auch die Sprache Swahili zu lernen. Als erstes haben wir Begrüßungen gelernt. Davon profitieren wir jetzt. Auf dem Weg zu Freunden sind wir an einer Gruppe vorbeigelaufen. Wir haben die Menschen mit “Habari” begrüßt (Hier erfährst du mehr über "Habari".)Sie grüßten zurück. Eine Person haben wir allerdings mit Shikamoo begrüßt. Schon war das Eis gebrochen und wir lachten miteinander.

The Smile after a Shikamoo Greeting

Möchtest du wissen warum? UnboxingTanzania erklärt dir “Shikamoo”, den kulturellen Zusammenhang und wann du es „Habari“ anfügst.

Warum sagt man Shikamoo:

In den meisten Kulturen wird viel Wert auf Respekt gelegt. Tansania ist keine Ausnahme und das gefällt uns hier so gut. Diese Einstellung zeigt sich in der Begrüßung „Shikamoo“.

In Dar es Salaam wird das respektvolle Miteinander ganz deutlich. Die Menschen hier in der Stadt haben verschiedene Religionen und kommen aus allen Regionen von Tanzania. Ausserdem gibt es noch die vielen Zugereisten. Ob alt oder jung, arm oder reich, studiert oder einfache Schulbildung, die Menschen begegnen sich mit Respekt.

In Städten in Deutschland, unserer Heimat, begrüßt man Menschen auf der Straße nicht automatisch. Freunde, Nachbarn und Bekannte werden begrüßt und gelegentlich Menschen, mit denen man zufällig in Augenkontakt tritt. Ansonsten werden Fremde ja nicht begrüßt.

Das war schon eine größere Umstellung für uns. Nicht nur, dass wir hier nahezu jeden, den wir begegnen begrüßen, sondern wir müssen auch überlegen, welche Begrüßung die richtige ist. Mittlerweile lieben wir die Begrüßungen in Swahili. So haben wir schon viele nette Gespräche begonnen, interessante Leute kennengelernt.

Was bedeutet Shikamoo:

Jetzt erst einmal zu der Bedeutung. „Shikamoo“ ist eine Abkürzung für „Shika miguu ya“. In Deutsch „die Füße von jemanden halten“. Sinngemäß ist damit eine Verbeugung gemeint. Man kann es auch mit „ich zolle Ihnen meinen Respekt“ wiedergegeben“.

Interessant ist, dass bei der Begrüßung Shikamoo nicht der Status einer Person ausschlaggebend ist, sondern nur das Alter. Man zollt der Lebenserfahrung des Gegenübers Respekt, indem man ihn oder sie mit Shikamoo begrüßt! Danach, oder davor, fragt man natürlich nach dem Wohlbefinden des Anderen – mit „Habari“.Habari” .

So benutzt du Shikamoo:

Wir möchten zwei alltägliche Erfahrungen mit euch teilen. Uns wurde dabei bewusst wie wichtig Begrüßungen in Tansania sind.

Wir waren mit tansanischen Freunden unterwegs. Vor einem Haus saß auf einem Hocker ein älterer Herr, der uns gar nicht so recht wahrnahm. Wir haben ihn mit „Shikamoo Baba“ begrüßt. Das verblüffte Gesicht zeigte sehr schnell viel Freude. Freudestrahlend erwiderte er unseren Gruß mit Marahaba. Nicht nur er, sondern auch alle Nachbarn waren begeistert, dass wir Wazungu, Baba mit dem gebührenden Respekt begrüßen. Wir haben genauso breit gegrinst und uns über einen neuen Bekannten gefreut. Und das einfach nur wegen einer in Tansania selbstverständlichen Begrüßung.

Generations connect

Die Antwort auf „Shikamoo“ ist übrigens immer „Marahaba“. Wir haben versucht, anders zu antworten, aber jeder erklärt uns, dass Marahaba die einzig mögliche Antwort ist. Damit bringst du zum Ausdruck, dass du den dir entgegengebrachten Respekt annimmst. Wirklich, wenn du es nicht tust, wärst du ein bisschen unhöflich.

Das zeigt unsere zweite Erfahrung. In Tansania begegnest du vielen Kindern. Das Wetter ist gut und die Kinder verbringen die meiste Zeit draußen. Das ist auch in Buza der Fall. Sobald die Kinder uns „Wazungu“ sehen rennen Sie auf uns zu und begrüßen uns freudestrahlend mit „Shikamoo“. Danach ist erst einmal Stille. Die große Augen werden kleiner und das breite Lächeln verschwindet kurz. Die Kleinen schauen dich erwartungsvoll an. Richtig, erst wenn wir den Gruß mit Marahaba erwidern, kommt die Freude der Kinder zurück. Aber nicht nur die Kinder freuen sich. Auch für uns sind die Begegnungen mit Kindern immer wieder herrlich erfrischend. Auch daran hat die Begrüßung „Shikamoo“ einen Anteil.

Shikamoo in unserem Leben:

Mittlerweile ist es für uns unvorstellbar an einer älteren Person vorbeizugehen, ohne Sie angemessen zu begrüßen. Das heißt jedoch nicht, dass für uns Begrüßungen zu reinen Floskeln geworden sind. Nein, wir möchten unserem Respekt zum Ausdruck bringen, zuerst einmal Respekt für die wunderbaren Menschen hier in Tanzania. Die Gastfreundschaft die wir tagtäglich erfahren ist außerordentlich. Wir möchten unsere Dankbarkeit in Taten zeigen, zum Beispiel damit, dass wir die verschiedenen Begrüßungen lernen.

Zum anderen sind wir von der Kultur des gegenseitigen Respekts begeistert und finden, eigentlich sollte man Menschen mit Lebenserfahrung überall mit „Shikamoo“ begrüßen.

#unboxingtanzania : Mach ein Foto wie deine Großeltern / Eltern schauen, wenn du Sie mit "Shikamoo" begrüßt und Tag uns auf Instagram oder auf Facebook.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Mesfin Wimeskel

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  2. Natalie Stepniak

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